Die Kieferorthopädie ist das Fachgebiet der Zahnmedizin, das sich mit der Diagnose, Prävention und Behandlung von Fehlstellungen der Zähne auf den Kieferknochen, den Verschlussverhältnissen (Biss) zwischen Ober- und Unterkiefer sowie entwicklungsbedingten Ungleichgewichten des Gesichtsskeletts befasst. Engstehende Zähne sind nicht nur ein ästhetisches Problem; sie stellen ein ernsthaftes Gesundheitsrisiko dar, da sie die Kaufunktion beeinträchtigen und aufgrund der schwierigen Reinigung einen Nährboden für Karies und Zahnfleischerkrankungen bilden. Bei Dentmetrik kombinieren wir modernste Technologien der digitalen Zahnmedizin mit unserem Expertenteam für Kieferorthopädie, um die skelettale Entwicklung bei Kindern zu steuern und bei Erwachsenen durch ästhetische, transparente Behandlungsoptionen ein gesundes Lächeln in jedem Alter zu schaffen.

Definition und Ziel der Kieferorthopädie

Der Begriff Kieferorthopädie (abgeleitet von den griechischen Wörtern orthos für „gerade“ und odous für „Zahn“) bezeichnet die Wissenschaft, Zähne innerhalb des Kieferknochens in ihre idealen anatomischen Positionen zu bewegen. Diese Bewegung erfolgt durch leichte, kontinuierliche und kontrollierte mechanische Kräfte. Diese Kräfte lösen einen biologischen Prozess aus, bei dem Knochengewebe in Bewegungsrichtung abgebaut und im entstandenen Freiraum neues Gewebe aufgebaut wird. Entgegen der alten Annahme, dass Kieferorthopädie nur im Kindesalter möglich sei, können diese Behandlungen heute bei Erwachsenen jeden Alters mit 100-prozentigem Erfolg durchgeführt werden, sofern Knochen und Zahnfleisch gesund sind.

Das primäre Ziel geht weit über die Ästhetik hinaus: Es geht um die Beseitigung von Bissfehlstellungen (Malokklusionen). Wenn Ober- und Unterkiefer nicht wie Schloss und Schlüssel ineinandergreifen, führt dies zu einer Überlastung der Kaumuskulatur, irreversiblen Schäden am Kiefergelenk (TMJ), Kopf- und Nackenschmerzen sowie Verdauungsproblemen. Die Kieferorthopädie perfektioniert das Beißen und Kauen und eliminiert „blinde Flecken“, die die Zahnbürste nicht erreicht. So werden Zahnfleischbluten und vorzeitiger Zahnverlust dauerhaft verhindert.

Arten und Anwendungen der Kieferorthopädie

Bei Dentmetrik planen wir die Behandlung individuell nach Alter, Fehlstellung und ästhetischem Anspruch:

  1. Präventive und abfangende Kieferorthopädie: Wird meist bei Kindern (7-10 Jahre) angewendet, um schädliche Gewohnheiten wie Daumenlutschen oder Mundatmung zu stoppen, bevor sie das Kieferwachstum dauerhaft schädigen.
  2. Festsitzende Behandlungen (Brackets): Die klassische Methode mit auf die Zähne geklebten Halterungen und Bögen.
  3. Metall-Brackets: Die traditionelle, sehr robuste und hocheffektive Methode.
  4. Keramik-Brackets: Zahnfarbene oder transparente Brackets für Patienten mit hohem ästhetischem Anspruch.
  5. Lingualtechnik (Unsichtbare Zahnspange): Hierbei werden die Brackets auf der Innenseite (Zungenseite) der Zähne angebracht. Von außen ist die Zahnspange absolut unsichtbar.
  6. Schienentherapie (Invisalign u.a.): Das modernste Konzept, bei dem statt Drähten herausnehmbare, transparente und maßgefertigte Kunststoffschienen (Aligner) verwendet werden.
  7. Kieferchirurgisch unterstützte Kieferorthopädie: Eine Kombination aus Zahnregulierung und Kieferchirurgie für Erwachsene, bei denen die Kieferknochen skelettal nicht zueinander passen.

Der Behandlungsablauf

Der Prozess bei Dentmetrik beginnt mit einer digitalen Planungsphase. Mittels hochauflösender 3D-Intraoralscanner erstellen wir ein digitales Modell Ihres Kiefers – ganz ohne unangenehme Abdruckmassen. Mithilfe spezieller Software simulieren wir die Zahnbewegungen und zeigen Ihnen das Endergebnis Ihres Lächelns bereits vor Behandlungsbeginn.

In der Behandlungsphase erfolgen regelmäßige Kontrolltermine (alle 4 bis 6 Wochen), um die Drähte nachzuziehen oder neue Aligner-Sets zu übergeben. Die Behandlungsdauer variiert je nach Komplexität zwischen 6 Monaten und 2,5 Jahren. Nach Abschluss der aktiven Phase folgt die wichtige Retentionsphase: Ein hauchdünner, unsichtbarer Draht (Retainer) auf der Zahninnenseite sorgt dafür, dass die Zähne dauerhaft in ihrer neuen, idealen Position bleiben.

Was sind die Vorteile?

Der offensichtlichste Vorteil ist ein symmetrisches, ästhetisches Lächeln im „Goldenen Schnitt“, was das Selbstvertrauen massiv stärkt. Da die Behandlung mit Ihren eigenen Zähnen erfolgt, muss keine gesunde Zahnsubstanz für Kronen oder Veneers geopfert werden – 100 % der biologischen Substanz bleiben erhalten.

Funktional gesehen verbessert die Kieferorthopädie die Lebensqualität enorm: Die Nahrung wird besser zerkleinert, was den Magen schont. Kopfschmerzen und Kiefergelenkknacken verschwinden oft durch den korrekten Biss. Kieferorthopädie ist die gesündeste, dauerhafteste und wertvollste Investition, die man in die eigene Zukunft tätigen kann.

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Metallhalterungsbehandlung

Die Behandlung mit Metall-Brackets, auch bekannt als die klassische feste Zahnspange, ist die bewährteste kieferorthopädische Methode. Hierbei werden winzige Halterungen (Brackets) aus medizinischem Edelstahl auf die Vorderflächen der Zähne geklebt. Spezielle Bogendrähte, die durch diese Brackets verlaufen, führen die Zähne in ihre ideale Position, um Engstände, Lücken und Kieferfehlstellungen zu korrigieren. Trotz moderner Technologien und transparenter Alternativen bleiben Metall-Brackets aufgrund ihrer hohen Belastbarkeit und der präzisen dreidimensionalen Kontrolle der „Goldstandard“ – selbst bei schwierigsten kieferorthopädischen Fällen. Bei Dentmetrik versprechen wir sowohl Kindern als auch Erwachsenen unter Aufsicht unserer Fachärzte ein gesundes, ästhetisches Lächeln, das ein Leben lang hält.

Definition und Ziel der Metall-Bracket-Behandlung

Dieses System nutzt die biomechanischen Prinzipien der Zahnbewegung am effektivsten. Das System besteht aus drei Komponenten: den Brackets, dem kieferorthopädischen Bogendraht mit „Gedächtniseffekt“ und winzigen Gummiringen (Ligaturen), die den Draht im Bracket fixieren. Der Draht übt einen konstanten, sanften Druck aus, während er versucht, in seine ideale Form zurückzukehren. Diese mechanische Kraft löst eine biologische Reaktion im Kieferknochen aus: Knochen wird in Bewegungsrichtung abgebaut und im entstandenen Freiraum neu gebildet, sodass der Zahn Millimeter für Millimeter gleiten kann.

Das primäre medizinische Ziel ist die Korrektur von Malokklusionen (Bissfehlstellungen). Engstehende Zähne sind anfälliger für Karies und Zahnfleischrückgang, da Speisereste kaum entfernt werden können. Durch die perfekte Ausrichtung wird die Mundhygiene massiv erleichtert. Zudem werden Funktionen wie Kauen, Beißen und Sprechen (Phonetik) auf gesunde anatomische Standards gebracht.

Arten und Anwendungen bei Dentmetrik

Obwohl das Grundmaterial meist Edelstahl ist, unterscheiden wir nach dem Verschlussmechanismus:

  1. Traditionelle Metall-Brackets: Der Draht wird mit kleinen Gummis oder feinen Drähten im Bracket befestigt. Besonders bei Kindern beliebt, da die Gummis in verschiedenen Farben gewählt werden können.
  2. Selbstligierende Metall-Brackets (z.B. Damon-System): Ein moderner Typ, der keine Gummis benötigt. Ein kleiner Clip am Bracket hält den Draht. Dies reduziert die Reibung, was die Behandlung oft beschleunigt, schmerzärmer macht und die Intervalle zwischen den Kontrollterminen verlängert.

Hauptanwendungsgebiete:

  1. Extreme Engstände oder Platzmangel.
  2. Einordnung verlagerter Zähne (z.B. Eckzähne) aus dem Kieferknochen.
  3. Vorbereitung auf kieferchirurgische Eingriffe (Umstellungsosteotomie).
  4. Schwere Bissfehler (Unterkiefer zu weit vor oder zurück).

Der Behandlungsablauf

Alles beginnt mit einer detaillierten radiologischen Analyse (Panorama- und Fernröntgenseitenbild). Nach einer professionellen Zahnreinigung erfolgt das Kleben der Brackets – ein völlig schmerzfreier Prozess ohne Anästhesie. Die Zahnoberflächen werden vorbereitet, und die Brackets werden mit einem speziellen, zahnschonenden Kleber millimetergenau positioniert und mit Blaulicht ausgehärtet. Der erste flexible Nickeltitan-Draht wird eingesetzt, womit die aktive Behandlung beginnt.

Die Kontrolltermine finden alle 4 bis 6 Wochen statt. Ein leichtes Druckgefühl nach dem Einsetzen oder Nachziehen ist normal und zeigt, dass die Zähne sich bewegen. Wichtig ist während der Zeit der Verzicht auf sehr klebrige (Kaugummi, Karamell) oder sehr harte Lebensmittel (Nüsse, harter Zwieback), um ein Ablösen der Brackets zu verhindern. Nach Abschluss der Behandlung werden die Brackets sanft entfernt und die Zähne poliert. Ein unsichtbarer Haltdraht (Lingual-Retainer) auf der Innenseite sorgt dafür, dass das Ergebnis dauerhaft stabil bleibt.

Was sind die Vorteile?

Der größte Vorteil ist die Vorhersehbarkeit und Effizienz. Metall-Brackets sind extrem robust. Während der Erfolg von Schienentherapien (Alignern) von der Disziplin des Patienten abhängt, arbeiten feste Brackets 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche – unabhängig von der Mitarbeit des Patienten.

Biomechanisch gesehen ist es das stärkste System, um Zahnwurzeln dreidimensional zu bewegen. In vielen komplexen Fällen kann die Behandlungszeit dadurch kürzer ausfallen als bei ästhetischen Alternativen. Zudem ist es die wirtschaftlichste und budgetfreundlichste ortodontische Option. Aufgrund der Langlebigkeit und der definitiven Ergebnisse ist es eine Investition, die sich seit Jahrzehnten bewährt hat.

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Linguale Bracket-Behandlung

Die Lingualtechnik ist eine vollkommen unsichtbare und hochästhetische kieferorthopädische Methode, bei der die Brackets und Drähte nicht auf der sichtbaren Vorderseite, sondern direkt auf der Innenseite (Lingualfläche) der Zähne angebracht werden. Während sie die volle biomechanische Kraft und dreidimensionale Präzision klassischer Metall-Brackets bietet, bleibt die Behandlung für Außenstehende absolut unbemerkt. Bei Dentmetrik setzen wir maßgeschneiderte, digital gefertigte Lingualsysteme (CAD/CAM) ein. Besonders für Erwachsene mit hohen ästhetischen Ansprüchen im Berufs- und Sozialleben ist dies die ideale Lösung, um Fehlstellungen diskret und auf höchstem Niveau zu korrigieren.

Definition und Ziel der lingualen Behandlung

Der Begriff „Lingual“ leitet sich vom Lateinischen ab und bedeutet „zungenseitig“. Mechanisch gesehen funktioniert die Lingualspange nach den gleichen Prinzipien wie die traditionelle feste Zahnspange: Durch konstanten, sanften Druck werden die Zähne im Kieferknochen bewegt. Da jedoch die Innenseiten der Zähne individuell sehr komplex geformt sind, werden Lingual-Brackets bei uns nicht von der Stange verwendet, sondern für jeden Patienten millimetergenau maßgefertigt.

Das primäre Ziel dieser High-Tech-Behandlung ist es, selbst komplexeste Fehlstellungen zu korrigieren, ohne das „metallische Lächeln“ einer herkömmlichen Spange in Kauf nehmen zu müssen. Im Gegensatz zu herausnehmbaren Alignern erfordert die Lingualtechnik keine strikte Tragedisziplin vom Patienten (wie das Tragen für 22 Stunden täglich), da sie 24/7 ununterbrochen arbeitet. Sie ist das Mittel der Wahl, um Tiefbisse, offene Bisse und extreme Engstände bei maximalem sozialem Komfort dauerhaft zu beheben.

Arten und Anwendungen bei Dentmetrik

Dank moderner Ultra-Slim-Profile sind die Brackets heute so flach, dass die Eingewöhnungszeit für die Zunge deutlich verkürzt wurde. In unseren Kliniken kommen folgende Technologien zum Einsatz:

  1. Maßgeschneiderte Lingualsysteme (z. B. Incognito, WIN): Diese weltweit führenden Systeme werden computergestützt aus Goldlegierungen oder Spezialstahl individuell für die Zahnrückseiten des Patienten gegossen. Auch die Drähte werden von Robotern exakt nach dem Behandlungsplan gebogen.
  2. Partielle Lingual-Orthodontie (Social 6): Eine Kurzzeitbehandlung für Patienten, bei denen nur die vorderen sechs Zähne im Ober- oder Unterkiefer korrigiert werden sollen (z. B. bei kleinen Lücken oder leichtem Engstand im Sichtbereich).

Besonders geeignet für:

  1. Personen des öffentlichen Lebens, Führungskräfte, Models und Schauspieler.
  2. Erwachsene, die eine feste Spange aus sozialen Gründen ablehnen.
  3. Sportler im Kontaktsport (Boxen, Kampfsport), bei denen äußere Brackets ein Verletzungsrisiko für die Lippen darstellen würden.

Der Behandlungsablauf

Die Lingualtechnik erfordert eine weitaus detailliertere Planung als herkömmliche Methoden. Zunächst erstellen wir mit einem hochauflösenden 3D-Intraoralscanner einen digitalen Abdruck. Diese Daten werden an spezialisierte Labore gesendet, wo mittels CAD/CAM-Technologie Ihr individuelles Setup erstellt wird. Dieser Fertigungsprozess dauert in der Regel 3 bis 5 Wochen.

Die Anbringung erfolgt bei uns durch das Indirekte Kleben: Die Brackets werden im Labor in einer speziellen Silikonschiene vorpositioniert. In der Praxis wird diese Schiene auf Ihre Zähne gesetzt, wodurch alle Brackets gleichzeitig und fehlerfrei auf die Innenseiten geklebt werden. Dieser Prozess ist schmerzfrei und dauert etwa eine Stunde.

Eingewöhnung: In den ersten 1–2 Wochen ist es völlig normal, ein leichtes Lispeln (besonders bei S- und T-Lauten) oder eine Irritation der Zunge zu spüren. Mit speziellen Schutzwachsen und etwas Sprechübung passt sich die Zunge jedoch sehr schnell an.

Was sind die Vorteile?

Der einzigartige Vorteil ist die absolute Unsichtbarkeit. Sie können während der gesamten Behandlung befreit lachen und fotografiert werden – niemand wird wissen, dass Sie eine Zahnspange tragen. Medizinisch gesehen bietet die Lingualtechnik zudem einen Vorteil beim Zahnschmelz: Die Innenseiten der Zähne sind robuster und werden ständig vom Speichel umspült, was das Risiko von Entkalkungen (weißen Flecken) bei mangelnder Hygiene reduziert.

Im Vergleich zu Alignern gibt es keine Einschränkungen beim Essen oder Trinken, da nichts herausgenommen werden muss. Da die Apparatur fest sitzt, liegt der Behandlungsfortschritt allein in den Händen Ihres Kieferorthopäden, was Stress durch mangelnde Mitarbeit ausschließt. Die Kombination aus ästhetischer Diskretion ve mechanischer Präzision macht die Lingualspange zu einer der luxuriösesten und effizientesten Optionen der modernen Kieferorthopädie.

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Haufig gestellte Fragen

Nein, es gibt keine Altersbegrenzung nach oben für eine kieferorthopädische Behandlung. Bei jeder Person von 7 bis 70 Jahren, deren Zähne und Zahnfleisch (Unterstützung durch den Kieferknochen) gesund sind, kann eine kieferorthopädische Behandlung (Zahnspangen oder unsichtbare Aligner) zu 100 % erfolgreich durchgeführt werden. Kieferorthopädie für Erwachsene ist heutzutage sehr verbreitet.

Während des Einsetzens der Brackets oder der Abdrucknahme spüren Sie keinerlei Schmerzen. Wenn die Drähte jedoch zum ersten Mal eingesetzt und bei monatlichen Kontrollen angezogen werden, ist es völlig normal, in den ersten 2-3 Tagen leichten Druck, Kribbeln und Kaubeschwerden in den Zähnen zu spüren, bedingt durch die beginnende Zahnbewegung.

Herkömmliche Metall- oder Porzellanbrackets, die außen auf dem Zahn befestigt werden, sowie Behandlungen mit durchsichtigen Schienen (Invisalign) beeinträchtigen das Sprechen absolut nicht. Nur bei lingualen (innenliegenden) Zahnspangen kann in der ersten Woche ein leichtes Lispeln (insbesondere bei S-Ş-Lauten) auftreten, damit sich die Zunge an die Drähte gewöhnt; danach normalisiert sich dies vollständig.

Wenn keine Retentionsbehandlung durchgeführt wird, haben die Zähne die Tendenz, in ihren alten Zustand zurückzukehren (Rezidiv). Um dies zu verhindern, wird nach Abschluss Ihrer Behandlung ein permanenter, dünner "Schutzdraht" auf die unsichtbaren Rückseiten Ihrer Vorderzähne geklebt, oder Sie erhalten nachts zu tragende Schutzschienen. So bleibt Ihr Lächeln ein Leben lang gesichert.

Die Behandlungsdauer variiert je nach Ausmaß Ihres skelettalen Problems zwischen 6 Monaten und 2,5 Jahren. Wenn der Patient seine Termine nicht versäumt, transparente Schienen (falls verwendet) diszipliniert 22 Stunden am Tag trägt und auf harte Speisen verzichtet, die die Brackets beschädigen könnten, wird eine Verlängerung der Behandlungszeit verhindert.

In der Eingewöhnungsphase von 1-2 Wochen nach dem Einsetzen der Brackets können leichte Reizungen an den Innenwänden der Wangen und Lippen auftreten. In dieser Zeit können Sie dieses Problem sofort und schmerzfrei lösen, indem Sie das von uns ausgehändigte spezielle "kieferorthopädische Schutzwachs" auf das störende Bracket kleben. Die Gewebe werden sich in kurzer Zeit an das Metall gewöhnen.

Um zu verhindern, dass Ihre Brackets brechen/abreißen, sollten Sie auf harte Nüsse (z. B. Haselnüsse, Walnüsse, geröstete Kichererbsen), an den Zähnen klebende Süßigkeiten wie Kaugummi und Karamell sowie kohlensäurehaltige Getränke (Cola usw.) verzichten. Harte Lebensmittel wie Äpfel, Karotten und Sesamringe können Sie essen, indem Sie sie nicht abbeißen, sondern mit einem Messer in kleine Stücke schneiden und mit den hinteren Zähnen zerkauen.

Da sich Speisereste um die Brackets herum viel leichter ansammeln, ist es zwingend erforderlich, dass Sie Ihre Zähne mindestens 3 Mal täglich mit Ihrer normalen Zahnbürste und zusätzlich mit speziellen "Interdentalbürsten" putzen, die zwischen die Brackets gelangen. Andernfalls können nach Abschluss der Behandlung, wenn die Drähte entfernt werden, weiße Kariesflecken auf Ihren Zähnen auftreten.

Patienten mit Metallbrackets müssen in der Regel alle 4 bis 6 Wochen zur klinischen Routinekontrolle kommen, um die Drähte zu aktivieren, Gummis zu wechseln und den Prozess zu verfolgen. Das Versäumen von Kontrollen verlängert die Behandlungsdauer.

Selbstverständlich. Für erwachsene Patienten, die den klassischen Metall-Look nicht wünschen, bieten wir Zahnspangen in der eigenen Zahnfarbe oder völlig transparente Saphir-/Porzellanbracket-Optionen an. Sie sind optisch von außen viel weniger auffällig und bieten den gleichen mechanischen Erfolg.

Da moderne Lingualbrackets im Labor mit einem "ultra-flachen (schlanken)" Profil individuell an die Zahnanatomie des Patienten angepasst hergestellt werden, schränken sie den Bewegungsraum der Zunge nicht ein. Während der ersten einwöchigen Eingewöhnungsphase ist eine leichte Reizung der Zunge normal, aber diese Phase lässt sich mit dem Schutzwachs, das wir Ihnen geben, leicht überstehen.

Nein, sie verlängert sich nicht. Tatsächlich können die Zahnbewegungen dank der Nähe der von den Lingualbrackets auf den Zahn ausgeübten biomechanischen Kraft zum Zentrum des Zahns in einigen komplexen Fällen viel schneller und kontrollierter ablaufen als bei herkömmlichen, von außen angebrachten Zahnspangen.

Ja. Da die Lingualorthopädie genau wie Metallbrackets eine vollständige mechanische Kontrolle bietet, kann sie bei allen anspruchsvollsten und komplexesten kieferorthopädischen Fällen, wie z. B. offenem Biss, tiefem Biss, hochgradigem Engstand oder Behandlungen mit Zahnextraktion, zu 100 % erfolgreich eingesetzt werden.

Auch wenn die Reinigung der Zahnrückseite etwas mehr Übung erfordert als die der Vorderseite, ist die Hygiene mit speziellen abgewinkelten kieferorthopädischen Bürsten, Mundduschen (Waterpik) und Interdentalbürsten, die Ihr Arzt empfiehlt, recht einfach aufrechtzuerhalten. Zudem ist das Kariesrisiko an der Zahnrückseite viel geringer als an der Vorderseite, da sie ständig vom Speichel umspült wird.

Während transparente Schienen eine Tragedisziplin von 22 Stunden am Tag erfordern (Patientencompliance) und beim Essen/Teetrinken herausgenommen werden müssen, arbeiten Lingualbrackets rund um die Uhr (7/24) mit voller Kapazität, da sie fest sitzen, ohne dass Sie sich anstrengen müssen und ohne das Risiko, es zu vergessen. Sie sind die ideale Kombination aus maximaler Ästhetik und der Befreiung vom Stress der Patientencompliance.

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